Satzungen Fanclub Eifel-Power

Vorwort

Die Generalversammlung vom 28.08.2015 hat beschlossen die Satzungen aus dem Gründungsjahr 1997, welche in den Jahren 1999, 2002 und 2009 abgeändert wurden, wie folgt abzuändern.

KAPITEL I :  BEZEICHNUNG, SITZ, GEGENSTAND, DAUER.

Artikel 1 : Bezeichnung

Die Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht trägt die Bezeichnung „F.C. Bayern München Fanclub „Eifel-Power“ V.o.G.“.

Artikel 2 : Sitz

Der Sitz der Vereinigung befindet sich in Manderfeld Nr. 304, Gemeinde Büllingen, Gerichtsbezirk Eupen.  Dieser Sitz kann innerhalb des gleichen Gerichtsbezirks durch Beschluss der Generalversammlung an jeden anderen Ort des Dorfes Manderfeld verlegt werden.

Artikel 3 : Zielsetzung

Die Vereinigung hat als Aufgabe die Unterstützung des Fußballvereins „F.C. BAYERN MÜNCHEN“.  Ihre Mitglieder sind gehalten sich im Sinne des Fair-Play-Gedankens jederzeit sportlich fair zu verhalten.  Dies gilt sowohl während der Austragung von Fußballspielen, als auch außerhalb der Stadien der Öffentlichkeit.

Jede direkt oder indirekt politische Zielsetzung ist ausgeschlossen.

Die Vereinigung kann in diesem Sinne jede Art von Veranstaltungen durchführen sowie alle Handlungen vornehmen, die zur Förderung des genannten Zwecks beitragen.

Artikel 4 : Dauer

Die Vereinigung wird für eine unbestimmte Dauer gegründet.

Sie kann aufgelöst werden durch einen Beschluss der Generalversammlung, die wie bei einer Änderung der Zielsetzungen, mit der die Vereinigung gegründet wurde, beschließt.

KAPITEL II : MITGLIEDER

 Artikel 5 : Mitglieder

Die Anzahl der Mitglieder ist unbegrenzt. Sie darf jedoch nicht weniger als neun betragen. Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt durch einfachen Mehrheitsbeschluss des Verwaltungsrates.

Mitglied kann jeder Bürger/in werden, der/die bereit ist, an der Verwirklichung der Vereinigungsziele mitzuwirken.

Die aktiven Mitglieder sind die eigentlichen Träger der Vereinigung.  Sie sind allein stimmberechtigt und haben in allen Versammlungen beratende und beschließende Stimme.

Sie sind verpflichtet :

a)     sich zur Generalversammlung des Fanclubs pünktlich einzufinden;

b)     an allen Aktivitäten und Veranstaltungen des Fanclubs aktiv teilzunehmen;

c)     ihren Mitgliedsbeitrag für die kommende Saison vor dem ersten August des neuen Geschäftsjahres zu zahlen.

Ein Mitglied kann zu jeder Zeit zurücktreten.  Der Rücktritt ist schriftlich an den Verwaltungsrat der Vereinigung zu richten.

Die Generalversammlung kann ein Mitglied wegen Interesselosigkeit der Vereinigung gegenüber, grober Verletzung der Grundsätze und der Satzungen der Vereinigung, hartnäckigen Widerstand gegen die gefassten Beschlüsse; wiederholtem unentschuldigtem Fehlen bei Veranstaltungen des Fanclubs ausschließen, nachdem das Mitglied aufgefordert worden ist, sein Verhalten vor der Generalversammlung zu erklären.  Der Ausschluss kann nur mit zwei Drittel der Anwesenden oder Vertretenen ausgesprochen werden.

Ausscheidende und ausgeschlossene Mitglieder dürfen die Beiträge, die sie selbst oder ihre Rechtsvorgänger eingezahlt haben, nicht zurückfordern.  Sie haben kein Anrecht auf irgendwelche Vergütungen für geleistete Dienste, noch auf das Vermögen der Vereinigung.  Sie dürfen weder eine Rechnungsaufstellung oder Rechnungslegung, noch die Anbringung von Siegeln, noch ein Inventar anfordern oder beantragen.

Die Mitglieder zahlen einen Beitrag, der jährlich im voraus zu entrichten ist.  Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wurde wie folgt festgelegt :

·     unter zwölf Jahre : kein Mitgliedsbeitrag

·     von zwölf bis fünfzehn Jahre : sechs Euro

·     von fünfzehn bis achtzehn Jahre : zwölf Euro

·     ab achtzehn Jahre : fünfundzwanzig Euro

·     Familienbeitrag : folgende Bedingungen müssen erfüllt sein :

1.   Eine Familie von mindestens 4 Personen, die effektiv unter einem Dach wohnen.

2.   Alle Personen der Familie werden Fanclubmitglied.

Der Beitrag beträgt die eigentlich zu zahlende Summe pro Person (siehe oben) geteilt durch zwei

 Artikel 6 : Angeschlossene Mitglieder

Personen mit 50-jähriger aktiver Mitgliedschaft werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.  Verwaltungsratsmitglieder, die das Amt des Präsidenten während mindestens 20 Jahren ausgeübt haben, werden zum Ehrenpräsident ernannt.  Weitere Mitglieder des Verwaltungsrats, werden nach mindestens 20 Jahren zu Ehrenmitgliedern ernannt.  Ausgeschiedene Ehrenmitglieder können an Versammlungen der Vereinigung teilnehmen, haben allerdings kein Stimmrecht, sondern nur beratende Funktion.  Die angeschlossenen Mitglieder bezahlen keinen Mitgliedsbeitrag.

Artikel 7 : Mitgliederregister

Am Vereinigungssitz führt der Verwaltungsrat ein Mitgliederregister. Dieses Register enthält Name, Vornamen, Wohnsitz, Eintrittsdatum und Austrittsdatum der Mitglieder.  Die Beschlüsse zum Beitritt, Austritt oder zum Ausschluss von Mitgliedern sind eingetragen binnen acht Tagen nach dem Zeitpunkt, zu dem der Verwaltungsrat Kenntnis des Beschlusses erhält.

Gemäß Artikel 10 des Gesetzes vom 27. Juni 1921 wird ein Recht auf Einsichtnahme gewährt.

KAPITEL III : GENERALVERSAMMLUNG

Artikel 8 : Generalversammlung

Die Generalversammlung ist das oberste Organ der Vereinigung. Sie ist insbesondere zuständig für:

  1. Vorlegung und Annahme des Protokolls der letzten Generalversammlung;

  2. Kassenbericht der letzten Saison und die den Verwaltern zu erteilende Entlastung;

  3. Billigung des Haushaltsplans;

  4. Vorlegung des Tätigkeitsberichtes der vergangenen Saison;

  5. Gutheißen des Jahresprogramms, das durch den Verwaltungsrat vorgelegt wird;

  6. Ausschluss von Mitgliedern;

  7. Änderungen der Satzungen;

  8. Verschiedenes – Anregungen der Vereinsmitglieder

  9. Bestellung und Abberufung der Verwalter;

  10. freiwillige Auflösung der Vereinigung;

  11. Umwandlung der Vereinigung in eine Gesellschaft mit sozialer Zielsetzung;

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Versammlungen beizuwohnen und daran teilzunehmen. Alle Mitglieder haben das gleiche Stimmrecht und jedes von ihnen verfügt über eine Stimme. Ein Mitglied kann sich durch ein anderes Mitglied oder einen Dritten vertreten lassen.  Hierzu bedarf es einer schriftlichen Vollmacht, die dem Verwaltungsrat vorzulegen ist.

Die Abstimmungsmodalitäten entsprechen denen, die im Artikel 8 des Gesetzes vom 27. Juni 1921 vorgesehen sind.

Artikel 9 : Einberufung

Jedes Jahr muss wenigstens eine Generalversammlung einberufen werden; diese findet während der Sommerpause der deutschen Fußballbundesliga statt.

Es kann so oft eine außerordentliche Generalversammlung einberufen werden, wie es für die Interessenten der Vereinigung erforderlich ist. Eine außerordentliche Generalversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 1/5 der Mitglieder dies beantragt.

Die Einberufung wird vom Verwaltungsrat durch einen einfachen Brief vorgenommen, der jedem Mitglied wenigstens 8 Tage vor der Versammlung zugesandt wird. Darin wird die Tagesordnung, die Zeit und der Ort der Versammlung angegeben.

Artikel 10 : Tagesordnung

In der Regel darf eine Generalversammlung nur über Punkte beraten und abstimmen, die auf der Tagesordnung bekannt gegeben worden sind, es sei denn alle Mitglieder wären anwesend und würden sich freiwillig damit einverstanden erklären, dass über zusätzliche Punkte abgestimmt wird.

Artikel 11 : Protokolle der Generalversammlung

Die Beschlüsse der Generalversammlung werden in Protokollen festgehalten, die vom Vorsitzenden, vom Sekretär sowie von allen Mitgliedern, die dies wünschen, unterschrieben werden; sie werden außerdem in ein besonderes Verzeichnis eingetragen. Auszüge daraus, die vor Gericht oder anderwärtig vorzulegen sind, werden vom Vorsitzenden des Verwaltungsrates oder von 2 Verwaltungsratsmitgliedern unterschrieben. Diese Auszüge werden auf einen entsprechenden Antrag hin jedem Mitglied oder jeder Drittperson, die ein berechtigtes Interesse daran nachweist, ausgehändigt.

KAPITEL IV : VERWALTUNG

Artikel 12 : Verwaltungsrat

Die Vereinigung wird von einem Verwaltungsrat geleitet. Der Verwaltungsrat besteht aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten, einem Schriftführer, einem Kassierer und vier Beisitzern, die alle durch die Generalversammlung unter den aktiven Mitgliedern mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt werden.

Den anwesenden Mitgliedern der Generalversammlung werden alle zwei Jahre zwei Wahlzettel vorgelegt.

A)     Wahl eines Präsidenten :

Die anwesenden Mitglieder erhalten einen Wahlzettel worauf alle wählbaren Mitglieder stehen. Jedes wahlberechtigte Mitglied darf nur eine Stimme abgeben.

B)     Wahl der weiteren Vorstandsmitgliedern :

Die anwesenden Mitglieder erhalten einen zweiten Wahlzettel worauf alle wählbaren Mitglieder stehen. Jedes wahlberechtigte Mitglied muss sieben Stimmen abgeben.

Allgemeine Bestimmungen

·       Da im Fanclub die Nationen Belgien und Deutschland vertreten sind, müssen nach Wahl mindestens zwei Staatsangehörige einer Nation vertreten sein.

·       Das Verwaltungsratsmandat ist unentgeltlich und zwei Jahre gültig.

·       Wählen und wählbar sind alle Mitglieder ab achtzehn Jahre.

·       Alle ausscheidenden Verwaltungsratsmitglieder sind wieder wählbar.

·       Nicht anwesende aber entschuldigte Mitglieder sind auch wählbar.

·       Bei der Auszählung der Wahlzettel beider Abstimmungen werden die persönlichen Stimmen addiert. Die Mitglieder welche mehr Stimmen als die Verwaltungsratsmitglieder erhalten haben, ersetzten diese Verwaltungsratsmitglieder. Voraussetzung ist natürlich, dass die neugewählten Mitglieder die Wahl in den Verwaltungsrat auch annehmen.

·       Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl zwischen den betreffenden Kandidaten.

·       Während der Präsident direkt von den anwesenden Mitgliedern gewählt wurde, bezeichnen die weiteren gewählten Vorstandsmitglieder unter sich einen Vizepräsident, einen Kassierer und einen Schriftführer.

·       Alle hier nicht erwähnten oder unvorhergesehenen Möglichkeiten werden vom Verwaltungsrat entschieden.

 

Ein Verwaltungsratsmitglied verpflichtet sich für die Belange des Fanclubs motiviert zu engagieren.

Die Sitzungen des Verwaltungsrates werden vom Vorsitzenden oder von mindestens 1/5 der Verwalter wenigstens viermal pro Jahr einberufen. Er ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend oder vertreten ist. Jeder Verwalter kann einen anderen Verwalter mit seiner Vertretung bei einer bestimmten Versammlung des Verwaltungsrates beauftragen, und an seiner Stelle abstimmen lassen.

Der Verwaltungsrat fasst seine Beschlüsse mit absoluter Mehrheit der Stimmberechtigten.  Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters ausschlaggebend.

Das Mandat eines Verwaltungsratsmitgliedes endet :

  • durch den vom Verwaltungsrat angenommenen Rücktritt;

  • durch Abberufung durch die Generalversammlung;

  • durch den Tod des Mandatsträgers.

Im Falle der Vakanz eines Verwaltungsratsmandats bezeichnet der Verwaltungsrat ein neues Mitglied.  Das Mandat eines neuen Verwaltungsratsmitgliedes wird der nächsten Generalversammlung zur Bestätigung unterbreitet.

Artikel 13 : Tägliche Verwaltung

Das Amt des Verwalters, der mit der täglichen Geschäftsführung beauftragt ist, wird vom Kassierer der Vereinigung ausgeübt.

Damit überträgt der Verwaltungsrat die tägliche Verwaltung der Vereinigung sowie das damit verbundene Unterschriftsrecht einem Mitglied des Verwaltungsrates.  Bei Verhinderung oder Abwesenheit dieses Verwalters übernimmt der Präsident diese Aufgabe.

KAPITEL V : VERTRETUNG, HAFTUNG

Artikel 14 : Vertretung der Vereinigung

Der mit der täglichen Geschäftsführung beauftragte Verwalter wird die Vereinigung bei allen Handlungen Dritten gegenüber rechtsgültig vertreten.

Gerichtsverfahren, sei es als Kläger oder als Beklagter, werden im Namen der Vereinigung durch den mit der täglichen Geschäftsführung beauftragten Verwalter geführt.

Wenn der mit der täglichen Geschäftsführung beauftragte Verwalter abwesend oder verhindert ist, wird die Vereinigung Dritten gegenüber durch den Vorsitzenden vertreten. Diese Person braucht keinen vorherigen Beschluss des Verwaltungsrates nachzuweisen.

Die Verwalter gehen hinsichtlich der Verbindlichkeiten der Vereinigung keinerlei persönliche Verpflichtung ein.  Ihre Haftung ist begrenzt auf die Ausführung ihres Mandates.

Artikel 15 : Jahresabschluss, Haushaltsplan

Jedes Jahr, am einunddreißigsten Mai, werden die Konten der abgelaufenen Saison durch den Verwaltungsrat abgeschlossen. Dieser wird einen Bericht über die Tätigkeiten der Vereinigung sowie den Haushaltsplan des nachfolgenden Geschäftsjahres und den Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres aufsetzen. Konten, Haushalt und Berichte werden der ordentlichen Generalversammlung zur Billigung vorgelegt.

Die Generalversammlung entscheidet über die Entlastung des Verwaltungsrates.

Die Buchführung wird gemäß Artikel 17 des Gesetzes vom 21. Juni 1921 geregelt.

KAPITEL VI : SATZUNGSÄNDERUNG, AUFLÖSUNG

Artikel 16 : Satzungsänderung

Die Satzung darf nur gemäß den Bestimmungen der Artikel 8 und 20 des Gesetzes vom 21. Juni 1921 geändert werden.

Artikel 17 : Auflösung

Im Falle der freiwilligen Auflösung wird die Generalversammlung einen oder mehrere Liquidatoren ernennen und ihre Befugnisse festsetzen.

Der verbleibende Nettobestand nach der Tilgung der Schulden soll der ursprünglichen Aufgabe der Vereinigung zugeführt werden.

KAPITEL VII : SCHLUSSBESTIMMUNG

Artikel 18 : Schlussbestimmung

Für alle Fragen, die nicht ausdrücklich in den vorliegenden Statuten vorgesehen sind, findet das Gesetz vom 27. Juni 1921 über die Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsichten Anwendung.

Die Generalversammlung hat am 28. August 2015 die vorliegende Satzungsabänderung gutgeheißen und die vorerwähnte Wahl bestätigt.

 

Vorliegendes Protokoll wird von allen Verwaltungsratsmitgliedern unterschrieben.

Manderfeld, den 28. August 2015

 

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